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Geschrieben von Administrator   
Montag, 18 April 2005
Die Ringerriege Weinfelden – eine Geschichte, ein Verein, ein Namen 

Seit dem Jahr 1971 besteht die Ringerriege Weinfelden, seit Jahren stets erfolgreich prägt sie das Bild des Turnergeschehens in Weinfelden, des Ringergeschehens in der Schweiz. Nach der Gründung erreichte man bald die Spitze des Erfolges, dann kam ein Tief, und seit mehreren Jahren wurde dank einer kontinuierlichen Jugendförderung an die Erfolge der früheren Jahre angeknüpft.

In den Anfängen war das Ringen Bestandteil des Turnerns, vorab des Nationalturnens, bis sich ein Kreis junger Ringer unter der Leitung ihres Trainers Armin Meier dazu entschloss, eine eigene Ringerabteilung zu gründen. Armin Meier, selber ein erfolgreicher Ringer und sogar Nationaltrainer, war vor der Gründung der Ringerriege während Jahren Ringerchef im Kantonalen Nationalturnerverband. Aus diesem Verband hatte sich auch die Kantonalstaffel mit einer Mehrheit von Weinfelder Ringern rekrutiert. In der jungen Ringerriege wurde mehrheitlich das Ringen gepflegt. Die Spezialisierung zeigte schon bald Früchte. Mit der Staffel der Weinfelder Ringer stand ein gefürchteter Gegner in der schweizerischen Ringerszene. Nicht weniger als 5 mal erkämpften sich die Thurgauer Ringer den Titel des SchweizerMannschaftsmeisters. Besondere Grössen waren neben vielen Spitzenringern Armin Meier und Jakob Tanner, der sich im Jahre 1972 für die Olympischen Spiele von München qualifizierte. Ebenfalls nahm er an verschiedenen Europa- und Weltmeisterschaften teil.

Nach der erfolgreichen Ära von Armin Meier und der erfolgreichen Staffel der Ringer kam eine lange Durststrecke. Die Erfolge der Einzelringer waren selten geworden, die Mannschaft war unterdessen in die erste Liga abgestiegen. Einzig Andreas Schätti vermochte mit dem Schweizermeistertitel im griechisch-römischen Stil 1982 an die alten Erfolge anzuknüpfen.

Dann wurde die Aufmerksamkeit der Jugend geschenkt. Die jahrelange Arbeit von Jugendtrainer Jakob Tanner zeigte auch da Früchte. Vorab gewann man mit der Jugendstaffel die Ostschweizer-Mannschaftsmeisterschaft, danach kamen die Erfolge der Jungringer in den Einzelwettkämpfen. Diese Erfolge ziehen sich bis in die Gegenwart. Mit dem Älterwerden der Jungen blühte auch die Aktivmannschaft wieder auf. Namen wie Alois Fässler, Andreas Wieser, Raphael Tanner, Matthias Wieser, Daniel Schnyder etc. standen schon einige Male auf Ranglisten von internationalen Titelkämpfen. Parallel dazu stehen sie seit einiger Zeit in der Mannschaft. Die Staffel, welche einst in der ersten Liga kämpfte, konnte den Aufstieg im Jahre 2001 realisieren. Die letztjährige NLA-Saison beendeten die Weinfelder auf dem hervorragenden fünften Rang.


Letztes Update ( Dienstag, 19 April 2005 )
 
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